Standortdaten

3 Gründe, wieso Händler wissen sollten, wo sich ihre Kunden aufhalten

Zu wissen, wer die eigenen Kunden sind, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Marketing. Genau dabei helfen können demografische Daten und Informationen über die Vorlieben der Verbraucher. Allerdings zeichnen sie nur ein unvollständiges Bild. Um dieses zu komplettieren, sollten Händler das tatsächliche Konsumentenverhalten hinzuziehen. Standortdaten machen das Offline-Konsumentenverhalten und die Bewegungen von Kunden verständlich und setzen diese in einen Kontext. „Ganz gleich, ob Sie nach Möglichkeiten suchen, Ihren Kundenstamm zu erweitern oder Werbeausgaben zu optimieren, es ist entscheidend, genau zu wissen, wer Ihre Kunden sind und wo diese sich außerhalb Ihrer eigenen Filiale aufhalten“, erklärt Johannes Paysen, Country Manager Germany bei GroundTruth.

Es existieren viele Möglichkeiten, wie Marketer diese Informationen einsetzen können, um Werbung gezielter auszuspielen und Angebote individueller und relevanter zu gestalten. Die Experten der Location-Plattform haben die drei wichtigsten zusammengefasst:

1. Erkennen Sie Ihren tatsächlichen Wettbewerb
Mit Standortdaten können Sie herausfinden, welche Ihrer Kunden sich auch in Filialen Ihrer Wettbewerber aufhalten und wie loyal die Kunden Ihrer Konkurrenz sind. Loyale Kunden können Sie kaum abwerben. Überzeugen Sie stattdessen Konsumenten, die unterschiedliche Händler besuchen. Dies geht beispielsweise durch besondere Rabatte oder die richtige Ansprache. Ein angenehmer Nebeneffekt: Sie verschwenden keine Werbeausgaben für diejenigen, die Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht überzeugen können. So steigern Sie zusätzlich Ihren Return on Ad Spend (ROAS).

2. Identifizieren Sie kompatible Wettbewerberb
Zusätzlich zu den Erkenntnissen über Ihren tatsächlichen Wettbewerb ist es hilfreich zu wissen, wer von dessen Kunden sich vielleicht mit Ihren überschneiden: besuchen diese beispielsweise vormittags immer das Café um die Ecke und nachmittags Ihr Restaurant? Diese Kunden müssen Sie also nicht abwerben, haben aber eine klare Vorstellung davon, an wen Sie sich mit Ihrer Kampagne wenden sollten. Betreiben Sie eine Kette, können Sie auf Basis solcher Informationen auch entscheiden, wo Sie die nächste Filiale eröffnen, oder ob Sie Ihr Angebot um zusätzliche Produkte erweitern.

3. Steigen Sie noch tiefer in die Frage ein, wo ihre Kunden wirklich herkommen
Zu wissen, dass beispielsweise 80 Prozent Ihrer Kunden aus einem Umkreis von 15 Kilometern kommen, ist eine Sache, aber das geografische Gebiet, aus dem Ihre Kunden kommen, ist selten radial oder gleichmäßig verteilt. Unsere Heat-Maps zeigen, dass die Muster der Filialbesuche ebenso sehr von Autobahnen und anderen geografischen Gegebenheiten wie von der Nähe abhängen. Wissen Sie also durch Standortdaten, dass ein Großteil Ihrer Kunden zum Beispiel südlich Ihrer Filiale herkommt, können Sie gezielt dort Konsumenten ansprechen oder eben genau die Gebiete targeten, die Ihre Filiale bisher noch nicht besuchen – eventuell mit einem Rabattcode oder einem Gratisgeschenk. So finden Sie heraus, ob dort möglicherweise potenzielle Neukunden auf Sie warten, oder ob Sie dort nur unnötig Geld ausgeben.